{"id":253,"date":"2023-01-23T00:28:42","date_gmt":"2023-01-22T23:28:42","guid":{"rendered":"http:\/\/christinevelan.com\/?p=253"},"modified":"2023-01-25T18:08:45","modified_gmt":"2023-01-25T17:08:45","slug":"das-gesicht-der-stradivari","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christinevelan.com\/index.php\/2023\/01\/23\/das-gesicht-der-stradivari\/","title":{"rendered":"Das Gesicht der Stradivari &#8211; Portr\u00e4t &#8211; Berliner Zeitung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Im Pariser achten Arrondissement fanden Isaac Stern, Yehudi Menuhin und David Oistrach einen diskreten Geigenbauer, der ihnen den Ton ihrer Tr\u00e4ume erf\u00fcllte<\/strong>: Etienne Vatelot<\/p>\n\n\n\n<p>Als Holzw\u00fcrmer sich durch ein Stradivari-Cello der Berliner Philharmoniker gefressen hatten, brachte man es zu Etienne Vatelot nach Paris. Das Instrument blieb zweieinhalb Jahre lang in seiner Werkstatt. Monsieur Vatelot erinnert sich genau an den Arbeitsvorgang vor zwei, drei Jahrzehnten. &#8222;Das Cello musste vollkommen auseinander genommen werden. Und je mehr wir es auseinander nahmen, desto mehr scheu\u00dfliche Dinge mussten wir entdecken.&#8220; Ganze Galerien an W\u00fcrmern und Spuren vorangegangener schlechter Restaurierungen kamen zu Tage. Millimeter um Millimeter ist das Instrument dann in Vatelots Werkstatt wieder zusammengebaut worden. &#8222;Nat\u00fcrlich kann man die Arbeitsstunden nicht z\u00e4hlen&#8220;, sagt Vatelot. &#8222;Den Preis, den wir zu Beginn festgesetzt hatten, \u00fcberschritten wir um mindestens das Doppelte. Aber wir wollten zeigen, dass man ein eigentlich schon abgeschriebenes Instrument retten konnte.&#8220; Die renommierte Werkstatt von Etienne Vatelot hat im achten Arrondissement ihren Sitz, in einer jener Stra\u00dfen von Paris, wo die meisten Geigenbauer der Stadt angesiedelt sind. Das von seinem Vater Marcel 1909 begr\u00fcndete Gesch\u00e4ft erstreckt sich \u00fcber zwei Etagen. Mit hellgrauen Holzvert\u00e4felungen, dunkelroten Teppichen und f\u00fcr die franz\u00f6sische Hauptstadt charakteristischen bis zur Decke reichenden Spiegeln \u00fcber Kaminaufs\u00e4tzen gleicht es eher einer b\u00fcrgerlichen Wohnung. In jeder Ecke stehen Streichinstrumente: Geigen, die Kunden zum Verkauf deponiert haben. Sie h\u00e4ngen mit kleinen, wei\u00dfen Schildern versehen zweireihig an Eisenstangen. Geigen, die f\u00fcr eine Auktion gesch\u00e4tzt werden sollen, liegen nummeriert aneinander gelehnt auf dem Boden. Und unz\u00e4hlige Celli stehen in ihren sperrigen, teilweise m\u00f6belartigen Instrumentenk\u00e4sten herum. Sie halbieren auch die Breite eines ohnehin schon schmalen Flures, der zur eigentlichen Werkstatt mit weiteren Geigen und Celli f\u00fchrt. Im Vorzimmer bleibt Monsieur Vatelot vor einem der vielen Portr\u00e4ts stehen. Geiger und Geigenvirtuosen bedanken sich mit Widmungen f\u00fcr seine Arbeit und nicht selten auch f\u00fcr seine Freundschaft &#8211; unter ihnen Isaac Stern, Yehudi Menuhin und David Oistrach. Vatelot beugt sich zu einer statuenhaften Aufnahme von Menuhin. &#8222;Ist er nicht sch\u00f6n? Das war 1961.&#8220; Der ber\u00fchmte Geiger bekundet seinen Dank &#8211; ohne den teuren Freund sei der Ton seiner Tr\u00e4ume unerf\u00fcllt geblieben. Menuhin wies mit der ihm eigenen H\u00f6flichkeit h\u00e4ufig darauf hin, er spiele zwar Geige, aber er w\u00fcrde nie behaupten, er verst\u00fcnde sie so, wie Etienne sie verst\u00fcnde. Oistrach verglich die Arbeit Vatelots an seiner Geige einmal mit einer Herzoperation. Er bescheinigte dem Freund, er sei mehr als ein Arzt, er sei ein Musiker. Monsieur Vatelot sagt, er habe sich nat\u00fcrlich immer gefreut, wenn ihm der Bau, die Stimmung oder die Restaurierung einer Geige gut gelungen seien. Aber eigentlich sei das zweitrangig. Ihm h\u00e4tten die Beziehungen zu den Musikern mehr bedeutet. Es habe ihm stets gro\u00dfe Freude bereitet, wenn Musiker zwischendurch vorbeigekommen seien, um ihm guten Tag zu sagen. &#8222;Im Grunde war das Atelier eine Art Beichtstuhl&#8220;, sagt der 75-J\u00e4hrige. Denn hatte ein Geiger Schwierigkeiten beim Spielen, musste das nicht zwangsl\u00e4ufig an seinem Instrument liegen. Manchmal durchlebte er eine depressive Phase, hatte Probleme mit der Gesundheit oder in seinen Gef\u00fchlsbeziehungen. Monsieur Vatelot will die Geheimnisse nicht preisgeben, die er im Laufe der Jahre erfahren hat. Dann erinnert er sich aber, dass einst ein ber\u00fchmter Geiger die Aufnahmen f\u00fcr eine Platte abgebrochen habe, weil sein Instrument, wie er sagte, so merkw\u00fcrdig vibriere. Der Produzent des K\u00fcnstlers sei besorgt zu ihm in die Werkstatt gekommen und habe ihn gebeten, sich die Geige anzuschauen. Die registrierte Musik kl\u00e4nge gar nicht gut. Vatelot \u00fcberpr\u00fcfte die Geige und antwortete, das sei alles keineswegs verwunderlich. Er bat darum, das Instrument \u00fcber Nacht in der Werkstatt behalten zu d\u00fcrfen. Am n\u00e4chsten Morgen gab er dem Musiker die Geige zur\u00fcck und fragte: &#8222;Was h\u00e4ltst du jetzt davon?&#8220; Der Musiker war begeistert. Ihm gelangen nun gro\u00dfartige Aufnahmen, die Musikgeschichte schrieben. Vatelot sagt: &#8222;Ich hatte die Geige nicht anger\u00fchrt. Sie war in einem au\u00dfergew\u00f6hnlich guten Zustand.&#8220; Was er tat, nennt Vatelot keine L\u00fcge. Den Namen des K\u00fcnstlers verr\u00e4t er nicht, er bleibt diskret. &#8222;Mein Vater und ich konnten uns sehr gut anl\u00fcgen&#8220;, sagt Etienne Vatelot. Kurz vor dessen Tod habe er ihn, wie jeden Abend, vom Atelier ein St\u00fcck begleitet. Marcel Vatelot sei mehrfach stehen geblieben und habe gesagt: &#8222;Merkw\u00fcrdig, in der Stra\u00dfe weht viel mehr Wind als sonst.&#8220; Der Sohn verstand, dass der Vater Schwierigkeiten mit der Atmung haben m\u00fcsste. Am folgenden Tag brachte er ihn bis zur Haust\u00fcr. Als sein Vater wissen wollte, warum er nun den ganzen Weg mitgegangen w\u00e4re, antwortete er, ihm w\u00fcrde zu zweit die Zeit schneller vergehen. &#8222;So hatte jeder den anderen aus einer Art Scheu angelogen.&#8220; Mit vergleichbarer Zur\u00fcckhaltung hatte sich der Vater bei der Berufsentscheidung des Sohnes verhalten. Urspr\u00fcnglich wollte Etienne Schauspieler oder Flugzeugpilot werden. &#8222;Da ich nicht wusste, wie die Arbeit meines Vaters aussieht, schlug er mir vor, zwei, drei Wochen ,mal vorbeizukommen .&#8220; Etienne war sechzehn Jahre alt. Damals setzte er zum ersten Mal seinen Fu\u00df ins Atelier &#8211; bis auf die Lehrzeit in den holzreichen Vogesen und ein Praktikum in Amerika hat er es seitdem nicht mehr verlassen. In Mirecourt, dem traditionellen Ort des Geigenbaus in Frankreich, ging er durch eine harte Schule. Einmal zerbrach sein Meister mit dem Knie eine schlechte Arbeit von ihm und warf sie vor seinen Augen ins Feuer. &#8222;Es war grauenhaft&#8220;, erz\u00e4hlt Vatelot, &#8222;aber ich habe nie bereut, auf diese Weise zu lernen, was gute Arbeit ist.&#8220; Als der Sohn das v\u00e4terliche Gesch\u00e4ft l\u00e4ngst \u00fcbernommen hatte, kam Marcel Vatelot auch weiterhin vorbei. &#8222;Ohne Geigen zu sehen, konnte er nicht leben&#8220;, sagt Etienne Vatelot. Der Vater habe sich bei seinen Besuchen still auf einen Stuhl im B\u00fcro gesetzt. Kam bei diesen Gelegenheiten gerade ein &#8222;schwieriger&#8220; Kunde ins Gesch\u00e4ft, bot er an, sich um ihn zu k\u00fcmmern. &#8222;Nie hatte ich Streit mit ihm&#8220;, beschreibt Etienne Vatelot das Verh\u00e4ltnis zu seinem Vater. Die gegenseitige Achtung habe auch ihre 28-j\u00e4hrige Zusammenarbeit gepr\u00e4gt. Viele Geigen und Bratschen haben sie gemeinsam gebaut. Der Vater gab dem Sohn weiter, was er konnte und wusste. Die Formel seines Geigenlacks jedoch wollte er ihm nicht nennen. Etienne Vatelot fragte den Vater immer wieder, welche Ingredienzen er in welchem Verh\u00e4ltnis verwenden w\u00fcrde. Doch dieser antwortete nicht. Stets zog sich der Vater f\u00fcr etwa eine Woche aufs Land zur\u00fcck, wenn er den Lack zubereitete. Mit dem fertigen Ergebnis kehrte er in die Werkstatt zur\u00fcck. Nicht zuf\u00e4llig ist der geheimnisvolle Lack von Stradivari von Mythen umgeben, h\u00e4ngt doch der Klang einer Geige &#8211; neben der Qualit\u00e4t des Holzes &#8211; vom Lack ab. Etienne Vatelot sagt, er habe wohl zu sp\u00e4t bemerkt, dass sein wiederholtes Fragen nach dem Geheimnis des Lackes den Vater traurig stimmte. Eines Tages dann sagte der Vater zu ihm: &#8222;Du musst wissen, dass in einer Schublade meines B\u00fcros ein Heft liegt, auf dem dein Name geschrieben steht. Und in diesem Heft wirst du, wenn ich nicht mehr da bin, all meine Formeln f\u00fcr den Lack finden.&#8220; Heute baut Monsieur Etienne Vatelot zwar keine Geigen mehr &#8211; seit einigen Jahren ist Jean-Jacques Rampal sein Nachfolger -, aber die Lackierung der Instrumente liegt noch immer in seinen H\u00e4nden. Noch immer zeichnet er f\u00fcr alles verantwortlich, was den Klang der Geige bestimmt. Wie bisher w\u00e4hlt er das Holz f\u00fcr die Geigen aus &#8211; je l\u00e4nger Ahorn- und Fichtenholz trocknen, desto besser ist es f\u00fcr das Instrument. Da sich der vor fast hundert Jahren gekaufte Holzvorrat seines Vaters inzwischen dem Ende zuneigt, hat nun Etienne f\u00fcr die n\u00e4chste Generation vorgesorgt. Und um das Kunsthandwerk seiner Zunft zu sichern, hat er schon vor drei\u00dfig Jahren in Mirecourt ein Geigenbaustudium ins Leben gerufen. Jeden Tag fertigt Etienne Vatelot zudem mehrere Expertisen von Geigen. Zu ihm kommen Violinisten, die sich vor dem Kauf eines Instruments beraten wollen, aber auch Kunden, die um ein Gutachten f\u00fcr ihre vermeintliche Stradivari bitten. Die meisten muss er entt\u00e4uschen, denn es sind nur etwa 450 Geigen von Stradivari erhalten geblieben. F\u00fcr die Beurteilung der Instrumente gelten ausschlie\u00dflich visuelle und nicht akustische Kriterien. &#8222;Wenn eine Geige sch\u00f6n ist, best\u00e4tigt das meistens auch der Klang.&#8220; Obwohl seit \u00fcber einem halben Jahrhundert Geigen durch die H\u00e4nde von Monsieur Vatelot gehen, kann er manchmal nur Alter oder Ursprungsland nennen. Jedes Mal, so sagt er, sei es geradezu ein Vergn\u00fcgen, dem &#8222;Gesicht der Geige&#8220; einen Namen geben zu k\u00f6nnen. Vatelot \u00f6ffnet den hinter ihm stehenden Safe und zeigt auf eine im dunklen Innenraum kaum erkennbare Geige. &#8222;Eine Stradivari. Sehen Sie, was f\u00fcr eine Farbe!&#8220; Er betont, die Wahl der Geige m\u00fcsse man immer auf den Musiker abstimmen. Er erinnert sich ungern daran, dass er &#8211; es war zu Beginn seiner T\u00e4tigkeit &#8211; einen jungen Geiger nicht daran gehindert hat, eine Stradivari f\u00fcr sich auszuw\u00e4hlen. Der junge Mann, so Vatelot, war sichtbar vom Namen Stradivari geblendet, seine Karriere gab er schon zwei Jahre sp\u00e4ter auf. Noch heute f\u00fchlt sich Monsieur Vatelot mitverantwortlich. &#8222;Wenn ich damals \u00e4lter gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte ich darauf bestanden, dass er eine andere Geige w\u00e4hlt.&#8220; Sp\u00e4ter habe er dann von Instrumenten auch entschieden abgeraten. Um sein Geh\u00f6r zu schulen, ging Mon-sieur Vatelot fr\u00fcher t\u00e4glich ins Konzert, bis vor kurzem dann drei bis viermal w\u00f6chentlich. Es sei eine Art Berufskrankheit, in den ersten f\u00fcnf Minuten nicht die Musik, sondern nur das Instrument zu h\u00f6ren, sagt er. Er erinnert sich, wie Menuhin nach einem Konzert eine Zugabe spielte und er beim Zuh\u00f6ren dachte, der Geige m\u00fcsse etwas passiert sein. Die Klangf\u00e4rbung war pl\u00f6tzlich eine andere als im Konzert. Vatelot schlich sich, fr\u00fcher als verabredet, zu Menuhin in die Kulissen. Als dieser h\u00f6rte, was Vatelot beunruhigte, brach er in schallendes Gel\u00e4chter aus. Er hatte in der Eile seine Stradivari, die er auf dem Sofa der Loge abgelegt hatte, mit der Ersatz-Stradivari im Instrumentenkasten verwechselt. Menuhin bezweifelte, dass das Publikum diese Nuance bemerkt haben k\u00f6nnte. Etienne Vatelot selbst war kein Meister auf der Geige. &#8222;Ich spielte nur so herum&#8220;, sagt er. Schon als Geigensch\u00fcler galt er als eher unbegabt, und beim j\u00e4hrlichen Abschlussvorspiel erwies er sich als einer der Schlechtesten. &#8222;Das war traurig&#8220;, erinnert er sich, &#8222;denn mein Vater gab mir immer eine sehr sch\u00f6ne Geige. Ich war keine gute Werbung f\u00fcr ihn.&#8220; Der von ihm wenig geliebte Geigenunterricht vermittelte ihm jedoch die Klangqualit\u00e4ten des Instrumentes. &#8222;Um Geigen zu stimmen, muss man sie spielen k\u00f6nnen, wenn auch schlecht.&#8220; Er macht eine Pause und l\u00e4chelt. &#8222;Ich hatte nicht das Talent, auch nur eine Sonate zu spielen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Pariser achten Arrondissement fanden Isaac Stern, Yehudi Menuhin und David Oistrach einen diskreten Geigenbauer, der ihnen den Ton ihrer Tr\u00e4ume erf\u00fcllte: Etienne Vatelot Als Holzw\u00fcrmer sich durch ein Stradivari-Cello der Berliner Philharmoniker gefressen hatten, brachte man es zu Etienne Vatelot nach Paris. Das Instrument blieb zweieinhalb Jahre lang in seiner Werkstatt. 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